Programmliches Zuhause – Interview mit Michael Steinbrecher über den TV-Lernsender NRW
Nach drei Monaten Testbetrieb ging der TV-Lernsender.NRW im Oktober 2009 offiziell auf Sendung. Der Lernsender gehört zum LfM-geförderten Pilotprojekt „Ausbildungs- und Erprobungsfernsehen in NRW“. Seine Heimat hat der Lernsender beim Institut für Journalistik der Technischen Universität Dortmund. Geleitet wird das Projekt von Prof. Dr. Michael Steinbrecher, der an der TU Dortmund die Professur für Fernseh- und Videojournalismus inne hat.
mekonet Fachtagung: Intimität im Netz

Am 9. Februar 2010findet im Rheinischen Landesmuseum Bonn die nächste mekonet Fachtagung in Kooperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) statt.Das Thema lautet: Intimität im Netz - Sexual- und Medienpädagogik zwischen jugendlicher Selbstbestimmung und Gefährdung.

Radio aus der Telefonzelle – ein besonderes Projekt aus Viersen
Die Overbergschule in Viersen-Dülken ist eine Förderschule Lernen für die Klassen 1. bis 10. Für einige Schüler der Oberstufe gehört das Radiomachen dort zum Unterrichtsalltag. Sie greifen regelmäßig zu Mikrofon und Aufnahmegerät und produzieren Sendungen, die an der Schule und teilweise auch im Bürgerfunk ausgestrahlt werden. Zusammen mit ihrem Lehrer Burkhard Weltermann haben sie eine Radiowerkstatt eingerichtet, für die kurzerhand eine Telefonzelle zur Sprecherkabine umfunktioniert wurde. Die Schüler haben Spaß an der Radioarbeit und sie lernen auch etwas für ihr späteres Berufsleben.
Neues Auditorix-Siegel: Hörbücher mit Herz und Verstand
Hunderte von Hörbüchern für Kinder und Jugendliche werden jedes Jahr in Deutschland veröffentlicht. Bei all den verschiedenen Hörspielen, Lesungen und Features fällt die Auswahl schwer. Das neue Auditorix-Hörbuchsiegel hilft bei der Orientierung. Das Siegel wurde am 13. November von der Initiative Hören und der Landesanstalt für Medien NRW erstmals vergeben. Die zehn ausgezeichneten Kinderhörbücher haben nach Ansicht der zwölfköpfigen Fachjury eine herausragende Qualität und bieten einen Hörgenuss für Kopf und Herz. Die Förderung des Hörens als wichtiger Baustein der Medienkompetenz steht auch bei anderen medienpädagogischen Angeboten im Mittelpunkt.
Datenbank der Medienkompetenz: Über 1.700 NRW-Projekte auf einen Klick
„Welche Handyprojekte mit Jugendlichen laufen eigentlich in NRW?“, „Gab es nicht mal ein Radioprojekt mit behinderten Menschen in Bielefeld?“, „Welche Qualifizierungsmaßnahmen für Lehrer/innen zum Thema Medienkompetenz gibt es eigentlich?“ – Wer Antworten auf diese oder ähnliche Fragen sucht, wird fündig bei der „Datenbank der Medienkompetenzprojekte in NRW“. Die Datenbank ist nach einem umfangreichen Relaunch neu gestartet und bietet einen schnellen Zugriff auf derzeit über 1.700 Projekte. Das hilft bei der Planung eigener Medienkompetenzprojekte und bietet Anregungen für neue Kooperationen. Wer ein Projekt vorstellen möchte, kann dies über ein unkompliziertes Online-Formular tun.
Hinschauen hilft – Theaterstücke zum Thema Cybermobbing
Der elfjährige Nik ist neu in der Klasse und hat keine Freunde. Aber er hat den virtuellen Begleiter Salokin, den Nik im Netz erschaffen hat und der ihm cool und schlagfertig zur Seite steht. Als Nik auf dem Schulweg immer häufiger von älteren Schülern bedrängt wird, diese ihm Geld abziehen und die gemeinen Aktionen schließlich per Handy filmen, gerät er unter enormen Druck ...
Die Geschichte von Nik wird in dem Theaterstück „r@usgemobbt" der Kölner Gruppe „ComicOn“ erzählt. Das spannende und kurzweilige Stück zum ernsten Thema Cybermobbing wird an Schulen gezeigt und ist in Kooperation mit der EU-Initiative klicksafe entstanden. Nach den Vorführungen diskutieren die Schauspieler/innen mit den Schüler/innen über ihre Gedanken und Gefühle. Denn r@usgemobbt will ohne pädagogischen Zeigefinger zum Nachdenken anregen. Auch andere Theatergruppen für Kinder und Jugendliche gehen diesen Weg und setzen sich auf spielerische Weise mit Problemen der Neuen Medien auseinander.
Streetwork auf der Datenautobahn - Web 2.0 stellt neue Herausforderungen an Pädagogik
Die Jugend von heute ist online. Da wird gebloggt, gechattet und getwittert, bei YouTube werden Filme geschaut und veröffentlicht, in einem Social Network wird ein Profil gepflegt und für den dauernden Kontakt zu den Freunden sorgt der Instant Messenger. Das Social Web ist für das Beziehungsmanagement von heutigen Jugendlichen unverzichtbar geworden. Das ist ein Ergebnis der LfM-Studie „Heranwachsen mit dem Social Web“, die Ende September in Düsseldorf präsentiert wurde. Auf der medienpädagogischen Fachtagung „Jugendliche im Social Web“ wurden auch verschiedene Ansätze vorgestellt, wie Schule und offene Jugendarbeit sich dem Thema Web 2.0 nähern können.
Preise für Bürgerfunk und Co. - medienpädagogische Wettbewerbe im Herbst
Auch in diesem Jahr sucht die LfM besonders gelungene Beiträge aus dem Bürgerfunk. Bis zum 1. Oktober können engagierte Radioamateur/innen einen Beitrag einreichen, der in einem Lokalradio in NRW ausgestrahlt wurde. Beim 6. LfM-Bürgermedienpreis werden Preise in fünf Kategorien vergeben, wobei vor allem herausragende Produktionen aus Schulradio-Projekten gesucht werden. Aber auch wer kein Radio macht, hat die Möglichkeit, im Herbst an einem medienpädagogischen Wettbewerb teilzunehmen. Anfang Oktober ist Einsendeschluss für den bundesweiten Multimediawettbewerb „MB21 - mediale Bildwelten“, bis Mitte Oktober können Handyclips für den „Ohrenblick 2009“ eingereicht werden. Für die Teilnahme an regionalen Videowettbewerben in Bielefeld und Aachen ist noch bis November Zeit.
Medienpädagogik auf der "gamescom"

Scheinbar endlose Schlangen an den Messeständen, Tausende von (z.T. kostümierten) Jugendlichen, unzählige Leinwände und Computer, auf denen die neusten Computer- und Konsolenspiele gezeigt und ausprobiert wurden: So präsentierte sich die „gamescom“, die vom 19. bis zum 23. August in Köln stattfand. Aber nicht nur Spielehersteller fanden sich auf der gamescom ein, auch viele medienpädagogische Projekte nutzten die weltweit größte Messe für interaktive Spiele und Unterhaltung, um die Messebesucher mit Ständen und vielen Aktionen auf ihre Angebote aufmerksam zu machen. Auch die LfM war mit einem Stand vertreten, an dem die Medienkomptetenz-Initiativen „klicksafe“, „Internet-ABC“, „Handysektor“ und „Eltern+Medien“ für Kinder und Jugendliche, Eltern sowie Pädagoginnen und Pädagogen Informationen rund um den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit virtuellen Spielen bereit hielten.

Leben und Lernen mit Medien – Der Kongress Medien.nutzen
Unter dem Motto „Leben und Lernen mit Medien“ veranstalten die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) und die Medienberatung NRW am Samstag, den 5. September, im Kongresszentrum Westfalenhallen in Dortmund den Kongress „Medien.nutzen“ . Alle interessierten Pädagoginnen und Pädagogen, die Moderator/-innen der Kompetenzteams NRW, Eltern und Schüler/-innen sind herzlich eingeladen, sich mit der breiten Palette von Möglichkeiten auseinander zu setzten, die Medien für Kinder und Jugendliche bereithalten. Gleichzeitig nimmt der Kongress auch die Risiken jugendlicher Mediennutzung in den Blick. Anmeldeschluss für die Teilnahme  ist der 27. August.
Der pädagogische Interaktiv-Preis (Pädi) – Noch ein Monat bis zum Einsendeschluss

Bereits zum 12. Mal wird in diesem Jahr der Pädi verliehen – der pädagogische Interaktiv-Preis. Die medienpädagogische Facheinrichtung „SIN - Studio im Netz e.V.“ zeichnet damit jedes Jahr herausragende Multimedia-Produkte aus, die Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit nutzen. Der Pädi ist einerseits eine Orientierungshilfe im nahezu undurchdringlichen Dschungel der online- und offline-Angebote für die Heranwachsenden und andererseits eine Auszeichnung für die Hersteller von pädagogisch wertvollen Multimedia-Produkten. Noch bis zum 01. September können interessante Spiele und Webseiten über die Projekt-Homepage eingereicht werden.

 

Rechtsfragen im Netz – Neue Online-Themenreihe von klicksafe und iRights.info
Das Web 2.0, das Mitmach-Internet, bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, Eindrücke aus dem eigenen Leben in Form von Texten, Fotos oder Videoclips zu dokumentieren und anderen zu präsentieren. Was einerseits als Chance zur kreativen Gestaltung und Angebot zur Partizipation erscheint, birgt andererseits eine Reihe von rechtlichen Fallen, in die Nutzerinnen und Nutzer tappen können. Die neue Themenreihe der EU-Initiative klicksafe und des Portals iRights.info versorgt Internetuser mit juristischen Tipps .
In zehn Online-Artikeln werden rechtliche Fragen rund um Angebote im Web 2.0 thematisiert. Dabei wird deutlich: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.
Watch Your Web – Datenschutz mit „Webman“
„Das Internet vergisst nichts“, „Du hast keine uneingeschränkte Kontrolle über die eigenen Daten“, „Virtuelles ist real“ und „Es gibt keine privaten Schutzräume im Internet“. Mit diesen Kernbotschaften, dargestellt in vier Videoclips, will die Kampagne „Watch Your Web“ Jugendliche für einen verantwortungsvollen Umgang mit ihren eigenen Daten und denen anderer sensibilisieren. Auf der Website www.watchyourweb.de machen die beiden Protagonisten Webman und Data Devil die Risiken eines leichtfertigen Umgangs mit persönlichen Daten anschaulich. Die Kompetenz-Kampagne ist eine Initiative des Projekts Jugend online der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland (IJAB) und wird vom Bundesverbraucherschutz- und vom Bundesfamilienministerium gefördert. Zu den zahlreichen Kooperationspartnern, die die Kampagne über Ihre Kommunikationskanäle unterstützen, gehört auch die Landesanstalt für Medien NRW.
Media Smart - Werbekompetenz für Kinder
Egal ob als Fernseh- oder Radiospot, als Plakat an der Straße oder als Banner im Internet: Werbung gehört zum Alltag - auch zum Alltag von Kindern. Doch wissen Kinder eigentlich, was Werbung ist und was sie bei ihnen auslösen kann?
Neue LfM-Broschüre: „Der Sinn des Hörens“
Hören ist mehr als die bloße Aufnahme von Geräuschen und akustischen Informationen. Hören bewirkt etwas. Die richtigen Töne vermitteln Sicherheit und Wohlbefinden, die falschen lassen uns – oft ganz unbewusst – unbehaglich fühlen. Genauso ist es mit Medien: die Geräusche sind es, die im Kino einen Thriller spannend, oder einen Fantasyfilm imposant machen. Wir vergessen oft, wie stark wir durch unsere Ohren geprägt sind. Hören als Sinneskompetenz ist eine zentrale Grundlage für Medienkompetenz. Kinder und Jugendliche werden heute einer massiven Bilderflut ausgesetzt und haben immer häufiger Schwierigkeiten, aktiv zuzuhören. Die neue LfM-Broschüre „Der Sinn des Hörens“, Ausgabe 2 der Reihe „Mit Medien leben: gewusst wie!“, die in Kooperation mit der Initiative Hören erarbeitet wurde, bietet einen Einstieg in die bunte Welt der Klänge und die Bedeutung des Hörsinns im heutigen Alltag.
„Heranwachsen mit dem Social Web“ - Selbstinszenierung und Kontaktpflege
„Fertigmachen ist tabu!“ – finden auch Social Network-Betreiber

Mit dem neuen Flyer "FERTIGMACHEN IST TABU" des Projekts Handysektor sollen Jugendliche direkt und schnörkellos auf das Thema Mobbing per Handy und im Internet angeprochen werden. Das sogenannte Cyber-Mobbing und die Verletzung von Persönlichkeitsrechten über Handy, E-Mails oder soziale Netzwerke wie SchülerVZ & Co. sind unter Jugendlichen und in Schulen ein wachsendes Thema. Der Thematik nimmt sich auch der neue Spot „Stop Cyber-Mobbing“ an, den die EU- Initiative klicksafe jetzt TV-Sendern und Online-Portalen kostenlos zur Verfügung stellt. Betreiber von Social Networks reagieren mit der Unterzeichung einer Selbstverpflichtung zum Jugendschutz.

„Auditorix“-Siegel und -Hörspielwerkstatt: Hören mit Qualität auf der Buchmesse in Leipzig

„Hören mit Qualität“, so heißt das 2006 begonnene Gemeinschaftsprojekt der Initiative Hören e.V. und der Landesanstalt für Medien NRW (LfM). Projektpartner sind der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, die Stiftung Lesen, der Westdeutsche Rundfunk und die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West. Das Projekt zielt auf die Förderung der Hör- und Medienkompetenz bei Kindern. Anlässlich der Leipziger Buchmesse präsentierten die Projektträger die bereits erfolgreiche Auditorix-Hörspielwerkstatt für Kinder im Grundschulalter und erstmalig das „Qualitätssiegel Hörbuch“ („Auditorix-Siegel“) für Kinderhörbücher.

 

klicksafe aktuell - Wettbewerb für Sicherheit im Internet und neue Handreichung
Mit dem „klicksafe Preis für Sicherheit im Internet“ ehrt die EU-Initiative in diesem Jahr bereits zum dritten Mal herausragende Projekte. Noch bis zum 31. März 2009 können sich sowohl öffentliche Einrichtungen und Organisationen als auch Privatpersonen, Unternehmen und Initiativen bewerben oder auch durch Dritte zur Auszeichnung vorgeschlagen werden. Gesucht werden Webangebote sowie Maßnahmen, Projekte und Initiativen, die sich für Sicherheit von medialen Angeboten und Medienkompetenz stark machen. Der Wettbewerb wird in Zusammenarbeit mit der Stiftung Digitale Chancen durchgeführt und erstmals im Rahmen der Preisverleihung des Grimme Online Awards vergeben.
Computerspiele und Schule – LfM vergibt Expertise
Die Expertise "Computerspiele und virtuelle Welten als Reflexionsgegenstand von Unterricht" wird von Prof. Dr. Johannes Fromme, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, gemeinsam mit dem Lehrer Marco Fileccia, Oberhausen, und dem Medienpädagogen Jens Wiemken, Vechta, durchgeführt. Dies beschloss die Medienkommission der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) in ihrer Sitzung Ende Januar in Düsseldorf. Durch die Expertise erhofft sich die LfM Antworten auf die Frage, wie Computerspiele als Reflexionsgegenstand so in den Schulunterricht integriert werden können, dass zugleich fachliches Lernen ermöglicht wird. Marco Fileccia konnte an seiner Schule bereits Erfahrungen mit dem Einsatz von Computerspielen im Unterricht sammeln und hat uns dazu einige Fragen beantwortet.
Didacta 2009: Klicksafe und Internet-ABC machen Schule
Die Bildungsmesse „didacta“ fand vom 10. bis zum 14. Februar in Hannover statt. Rund 74.000 Besucher/innen kamen zum „Bildungsgipfel im Flachland“. Neben anderen Schwerpunkten gehörte auch die Frage nach neuen Medien im Schulunterricht und in der Weiterbildung zu den viel diskutierten Themen. Dazu passend verlosten die Medienkompetenzprojekte „klicksafe“ und „Internet-ABC“ qualifizierte Referent/innen, die an den Gewinnerschulen eine Unterrichtseinheit, einen Elternabend oder eine Lehrerfortbildung durchführen werden.
Safer Internet Day 2009 – Aktionen gegen Cyber-Mobbing
Am 10. Februar 2009 heißt es zum sechsten Mal: Safer Internet Day (SID). In über 40 Ländern laufen Aktionen rund ums wichtige Thema „Sicherheit im Internet“. Der weltweite Aktionstag wurde von der Europäischen Union ins Leben gerufen. In Deutschland koordiniert die EU-Initiative „klicksafe“ eine Fülle von verschiedenen Aktionen. Neben Konferenzen, Aktionstagen, Fortbildungen und Info-Veranstaltungen finden auch zahlreiche Online-Aktionen statt. Die groß angelegte Schulaktion zum SAFER INTERNET DAY 2009 setzt sich mit dem so genannten Cyber-Mobbing auseinander. Zum SID wird ein neues Unterrichtsmodul veröffentlicht, um dem zunehmenden Mobbing mittels Handy und Internet etwas entgegen zu setzen. Zahlreiche Schulen haben bereits angekündigt, sich für den Kampf gegen Cyber-Mobbing stark zu machen.
ZeitungsZeit an Hauptschulen – landesweites Leseprojekt
Auch im Jahr 2009 greifen Hauptschüler/innen aus NRW wieder täglich zur Zeitung. Vom 20. April bis zum 12. Juni 2009 erhalten alle angemeldeten Klassen täglich kostenlos 30 Zeitungen, die in den Unterricht eingebaut werden können. Das Projekt zur Leseförderung ist offen für alle 9. Klassen der Hauptschulen in NRW. Eine Anmeldung ist bis zum 12. Februar möglich. Getragen wird ZeitungsZeit vom Zeitungsverlegerverband NRW, dem Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW und der Landesanstalt für Medien NRW. Seit Beginn des Projektes im Jahr 2006 nehmen jährlich rund 1.200 Klassen teil. Bislang wurden rund 82.000 Schüler/innen erreicht. Ein wissenschaftliche Begleituntersuchung kam zu dem erfreulichen Ergebnis, dass die Lesekompetenz gesteigert wurde.
Sicherer Start ins Jahr – neue Medien, tolle Technik und Elektroschrott
Unter dem Weihnachtsbaum lagen wieder viele neue Elektrogeräte, die verstanden und bedient werden wollen. Während Kinder und Jugendliche dabei meist nach der Methode „Trial and Error“ vorgehen, greifen Erwachsene eher zur Bedienungsanleitung. Doch damit Handys, Spielkonsolen, Computer und Co. nicht nur „irgendwie“ funktionieren, sondern sicher eingestellt sind und kompetent genutzt werden, gibt es einige Dinge zu beachten. Viele hilfreiche Tipps dazu bieten die Seiten www.klicksafe.de – seit Dezember mit einem neuen Internetauftritt – und www.handysektor.de. Durch all die neue Technik sorgt das Weihnachtsfest auch regelmäßig für neuen Elektroschrott. Die Altgeräte können aber durchaus noch einen Nutzen haben und wieder verwertet oder recycelt werden. Zudem dürfen alte Elektrogeräte nicht einfach in den Hausmüll wandern. Das ist laut Elektrogesetz nämlich verboten.
Neue Medien im Unterricht – ExaMedia NRW prämiert Staatsarbeiten
Zum Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule gehört es laut Schulgesetz NRW, dass Schülerinnen und Schüler lernen, „mit Medien verantwortungsbewusst und sicher umzugehen“ (§ 2 / Abs. 5). Bislang werden neue Medien jedoch nur vereinzelt im Unterricht eingesetzt. Dabei kann mit ihnen das Lernen lebendiger und effektiver sein – beispielsweise wenn per E-Mail in der Fremdsprache kommuniziert, Lernergebnisse per Podcast vorgestellt oder naturwissenschaftliche Phänomene am digitalen Modell erforscht werden. Beim landesweiten Wettbewerb ExaMedia NRW werden Staatsarbeiten angehender Lehrer/innen ausgezeichnet, die neue Wege in der Verwendung von Medien in Lehr-/ und Lernprozessen aufzeigen. Der Umgang mit digitalen Medien und die Vermittlung von Medienkompetenz wird im schulischen Umfeld immer wichtiger. Das zeigen auch verschiedene Praxisprojekte, Materialien und Forschungsfelder der LfM.


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