Unter dem Motto „Leben und Lernen mit Medien“ veranstalten die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) und die Medienberatung NRW am Samstag, den 5. September, im Kongresszentrum Westfalenhallen in Dortmund den Kongress „Medien.nutzen“ . Alle interessierten Pädagoginnen und Pädagogen, die Moderator/-innen der Kompetenzteams NRW, Eltern und Schüler/-innen sind herzlich eingeladen, sich mit der breiten Palette von Möglichkeiten auseinander zu setzten, die Medien für Kinder und Jugendliche bereithalten. Gleichzeitig nimmt der Kongress auch die Risiken jugendlicher Mediennutzung in den Blick. Anmeldeschluss für die Teilnahme ist der 27. August.

Zwei Seiten der Medien-Medaille
Medien haben einen festen Platz in der Alltagswelt von Kindern und Jugendlichen. Sie bereichern die Kommunikation und schaffen neue Plattformen und Kanäle, um sich mit anderen auszutauschen oder zu verabreden. Der Umgang mit Medien ist oft geprägt von Unterhaltung und Spaß, worüber die möglichen Risiken für die Nutzerinnen und Nutzer in den Hintergrund treten können. Eltern und Pädagog/-innen sind – genau wie die Heranwachsenden selbst – dazu aufgefordert, sich mit diesen Risiken zu beschäftigen, ohne dabei die vielen Möglichkeiten, die Medien bieten, außer Acht zu lassen. Der Hauptredner des Kongresses, Prof. Dr. Christian Pfeiffer, wird diese beiden Seiten der Medaille darstellen. Auf drei Themenschienen verteilt, werden am Nachmittag in 30 Kurzvorträgen die verschiedenen Medien zum Thema. Dabei reicht das Spektrum vom guten alten Radio bis zu den neuen Formen der Online-Kommunikation. Die Vorträge sind den beiden Schwerpunkten „Leben mit Medien“ und „Lernen mit Medien“ zugeordnet. Den Abschluss der Veranstaltung bildet ein Live-Hacking, das auf unterhaltsame Weise für den sicheren Umgang mit persönlichen Daten sensibilisiert.
Noch bis zum 27. August können sich Interessierte für den Kongress anmelden.
Leben mit Medien – Kompetent und sicher
Der Name des Kongresses lässt sich als Aufforderung lesen, Medien für sich zu nutzen, sie für die eigenen Zwecke in Dienst zu nehmen. Gleichzeitig wirft er eine Frage auf: Wie nutzen Kinder und Jugendliche Medien heute? Unter dem Schwerpunkt „Leben mit Medien“ geben zahlreiche Vorträge während des Kongresses darauf eine Antwort. Die vortragenden Expertinnen und Experten zeigen hier z.B., wie Jugendliche Handys und Social Communities nutzen, wie sie mit Castingshows im Fernsehen und mit Computerspielen im Internet umgehen. Dabei werden auch immer wieder mögliche Folgen thematisiert, die beispielsweise ein allzu sorgloser Umgang mit eigenen Daten im Web 2.0, das Tauschen von Handyvideos oder das exzessive Spielen von Computerspielen haben kann. Anhand praxisnaher Tipps und Anregungen wird gezeigt, wie Heranwachsende sicher mit den unterschiedlichen Medien und ihren Angeboten umgehen können und welche Kompetenzen – auch auf Seiten der Eltern und pädagogisch Tätigen – dazu wichtig sind.
Lernen mit Medien - Potenziale fürs Klassenzimmer
Auch für das Lernen bieten Medien neue Potenziale, die aber noch nicht in allen Klassenzimmern angekommen sind. Diese Möglichkeiten werden in den Vorträgen thematisiert, die auf dem Kongress unter der Überschrift „Lernen mit Medien“ angeboten werden. Ob es um das Präsentieren mit digitaler Unterstützung im Deutschunterricht, das Produzieren von Podcasts im Englischunterricht, das Erstellen von Filmen im Klassenzimmer mit der Trickboxx oder den Einsatz von Computerspielen und Handys geht: Medien können das Lernen in vielen Bereichen unterstützen und den Unterricht bereichern. In den Vorträgen werden viele Projekte vorgestellt, die sich in der Schul-Praxis bewährt haben.
Mehr Informationen
Medienberatung NRW
Mehr Informationen zum Kongress auf der Homepage der Medienberatung
Kongress-Programm (PDF)
Detaillierte Informationen zu Programm und Anmeldung
Quelle Foto: Medienberatung NRW